An afternoon walking in Tokyo 😎🎬 Part 2: Following the Tokaido through Shinagawa =/= Einen Nachmittag zu Fuß in Tokyo 👟🕶Teil 2: Auf den Spuren der Tōkaidō 👹🍣🎎 My Japan ENG-GER

in Photography Lovers2 months ago (edited)

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I hope you are all ready for another photo story from the land of the rising sun. And for those who might have missed the prologue, here is another chance to catch up on how I found my way to Shinagawa station on that glorious morning.


So there I was, at Shinagawa station and my friend was approaching as well. Because of his size it is very difficult to miss him, which was quite helpful from time to time.

We decided to have a light lunch, joined by his wife and kids. It was nice, short but intense and heartfelt.

As already mentioned, my acquaintance works very close to the train station, and in this area you can find lots of office towers and people running in and out there all day. After I accompanied him back to work into one of this towers, we said our goodbyes and from then on I was on my own.

But my goal for the day was clear: to explore new territory. And in this respect, the district of Shinagawa, which adjoins the station of the same name to the south, has a lot to offer. It doesn't always have to be the overcrowded tourist hotspots, for me it is often enough to inhale a little of the original and genuine atmosphere of Tokyo. Of course, a lot has changed in the Shinagawa area, but the people here try to keep some authentic spirit.

In the Edo period, Shinagawa was the first postal station on the Tōkaidō Road which was winding its way towards the old capital of Kyoto. During this time, this area had already become an important city on the outskirts of Tokyo, and the district was able to maintain this status after transforming into a major transportation hub. The vicinity of Shinagawa Station is still dominated by high-rise office buildings, but this impression was soon to change.

I wanted to explore a little of the old Shinagawa and therefore set out on the, roughly planned, route to the south. The main street, which I followed first, was then not quite so charming and I decided quickly to turn between two houses towards the east.

This decision should prove to be absolutely correct, because when I arrived behind these buildings, I was suddenly standing at the water front. More precisely, on one of the channels that run through the eastern part of the district, which then connects to Tokyo Bay. Over time. much of this area has been reclaimed from the sea, so actually I was near to what used to be the coastline.

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DEUTSCH

Für alle, die den Prolog verpasst haben sollten, gibt es hier noch mal Gelegenheit, sich zu informieren, wie ich an diesem herrlichen Vormittag meinen Weg zum Bahnhof Shinagawa gefunden hatte.


Da waren wir jetzt also, am Bahnhof Shinagawa und mein Freund und Landsmann war im Anmarsch. Aufgrund seiner Größe ist er hier auch überhaupt nicht zu übersehen, was des öfteren schon mal ziemlich hilfreich war.

An diesem Mittag war dann erst einmal ein leichter Lunch angesagt, zu dem sich seine Frau und der noch sehr kurzbeinige zweiköpfige Nachwuchs gesellten. Schön war es, zwar kurz aber intensiv und herzlich.

Mein Bekannter arbeitet ja, wie bereits erwähnt, ganz in der Nähe des Bahnhofes, in der sich eine stattliche Anzahl von Bürotürmen angesammelt hat, was dazu führt, dass diese Gegend am Tag über mit Firmenmitarbeitern nur so gefüllt ist. Nachdem ich ihn bis zu seinem Türmchen begleitet und wir uns verabschiedet hatten, war ich von nun an auf mich allein gestellt.

Aber mein Ziel an diesen Tag war klar: Neuland erkunden. Und der Bezirk Shinagawa, welcher sich südlich an den gleichnamigen Bahnhof anschließt, hat diesbezüglich eine Menge für mich zu bieten. Es müssen ja nicht immer die überlaufenen Touristen-Hotspots sein, mir reicht es oft schon aus, ein wenig von der ursprünglichen ehrlichen Atmosphäre von Tokyo zu inhalieren. Natürlich hat sich auch im Bezirk Shinagawa eine Menge verändert, aber die Menschen hier versuchen doch etwas Ursprünglichkeit zu erhalten.

In der Edo-Zeit war Shinagawa die erste Poststation auf der Tōkaidō-Straße Richtung der alten Hauptstadt Kyoto, und hat sich in dieser Zeit bereits in eine wichtige Stadt vor den Toren Tokyos verwandelt, diesen Status hat der Bezirk nach Eingemeindung dann als bedeutender Verkehrsknotenpunkt auch erhalten können. In der Gegend um den Bahnhof Shinagawa dominieren noch die Bürohochhäuser, aber dieser Eindruck sollte sich bald ändern.

Ich wollte ein wenig vom alten Shinagawa erkunden und habe mich deshalb auf den, grob geplanten, Weg nach Süden begeben. Die Hauptstraße, der ich zuerst gefolgt bin, war dann doch nicht ganz so charmant und ich bin dann einfach mal kurz entschlossen, zwischen zwei Häusern noch Richtung Osten eingebogen.

Diese Entscheidung sollte sich als absolut richtig herausstellen, denn hinter diesen Gebäuden angekommen stand ich plötzlich am Wasser. Genauer genommen an einem der Kanäle, die den Ostteil des Bezirkes durchziehen, an den sich dann die Bucht von Tokyo anschließt. Ein Großteil dieses Gegend wurde im Laufe der Zeit dem Meer abgerungen, so dass ich mich hier in der Nähe des früheren Küstenstreifens befand

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In the right half of last photo, you can also see some of the houseboats that are permanently anchored here, adding an even friendlier character to the whole scene, which was already quite inviting.

And since I was already there, I kept walking and was instinctly following the waterfront . Definitely a nice residential area, if you are alright with living in a big city. I am rather a city boy type of guy, so I would not object at all to spend a longer time here.

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Auf dem letzten Foto kann man in der rechten Bildhälfte auch einige der Hausboote sehen, die hier dauerhaft vor Anker liegen, und der auch so schon einladenen Szenerie einen noch freundlicheren Charakter verliehen.

Da ich schon einmal hier war, hat mich mein Spaziergang nun natürlich erst einmal am Wasser lang geführt. Definitiv eine netter Wohngegend, wenn man denn grundsätzlich mit dem Leben in einer großen Stadt etwas anfangen kann. Und da ich nun einmal so ein Typ bin, hätte ich überhaupt nicht dagegen einzuwänden, hier eine längere Zeit zu verbringen.

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Unfortunately, my time here were already limited upon my arrival, but as the way was the goal, it was not difficult for me to fully enjoy every moment and look forward to the next.

Past the water crossing, I went a down along the channel and from one of the bridges I could take a good look at the yakatabune 屋形船 boats anchored there, which are used since Edo times for parties and all kind of fun on the water. At this time of day they were quietly bobbing around, probably in preparation for the coming night.

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Leider waren meine Minuten hier bereits bei Ankunft gezählt, aber da heute der Weg das Ziel war, viel es mir nicht schwer jeden Moment voll auszukosten und mich dabei bereits auf den nächsten zu freuen.

An der Wasserkreuzung vorbei ging es noch ein bisschen den Kanal lang und von einer der Brücken konnte ich einen guten Blick auf die dort vor Anker liegenden Yakatabune 屋形船 Boote werfen, die seit Edo-Zeiten für Partys und Vergnügungen auf dem Wasser genutzt werden und zu dieser Tageszeit ruhig vor sich hin dümpelten, wahrscheinlich in Vorbereitung für die kommende Nacht.

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A little bit later, I passed one of the small moorings that exude a charm all their own, and behind which the beauties of the night were waiting, dreaming of the last party or maybe the next big show.

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Leider waren meine Minuten hier bereits bei Ankunft gezählt, aber da heute der Weg das Ziel war, viel es mir nicht schwer jeden Moment voll auszukosten und mich dabei bereits auf den nächsten zu freuen.

An der Wasserkreuzung vorbei ging es noch ein bisschen den Kanal lang und von einer der Brücken konnte ich einen guten Blick auf die dort vor Anker liegenden Yakatabune 屋形船 Boote werfen, die seit Edo-Zeiten für Partys und Vergnügungen auf dem Wasser genutzt werden und zu dieser Tageszeit ruhig vor sich hin dümpelten, wahrscheinlich in Vorbereitung für die kommende Nacht.

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I continued y way and went on through a small park to the first shrine of the day, the Inari-dō Toyokawa Inani. Especially in the park, I could again feel this atmosphere that is so difficult to describe, but which some places in Japan exude so intensely. The shrine on one side and the skyscrapers in the background, and in addition the passing penguins and office ladies. And also the teenagers in school uniform, who now at lunchtime seem to take a well-deserved break from school. Let them have it.

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Vorher ging es dann aber erst noch durch einen kleinen Park zum ersten Schrein des Tages, dem Inari-dō Toyokawa Inani. Gerade im Park konnte man wieder diese schwer zu beschreibende Atmosphäre spüren, die manche Orte in Japan so intensiv versprühen. Der Schrein auf der einen Seite und die Hochhäuser im Hintergrund, und dazu die vorbei ziehenden Pinguine und Office Ladies und auch die Teenager in Schuluniform, die scheinbar jetzt zur Mittagszeit sich eine wohlverdiente Auszeit von der Schule nehmen zu nehmen scheinen. Es sei ihnen gegönnt.

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Continuing south, within a few minutes I passed Kagata-Jinja, the next shrine. There is a huge number of shrines all over Japan, which are sometimes more and sometimes less interesting and exciting. For me, it's often just the atmosphere that makes me stop and take a look there.

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Weiter nach Süden passierte ich innerhalb weniger Minuten Kagata-Jinja, den nächsten Schrein, von denen es ja in Japan eine Anzahl schierer Größe gibt und welche mal mehr und mal weniger interessant und aufregend sind. Für mich ist es oft einfach nur das Ambiente, welches mich immer wieder anhalten und einen Blick werfen lässt.

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Finally I reached the first set destination of today, Seiseki Park, this place was called Shinagawa-shuku Honjin in the old days. Here were the quarters of the passing travelers, especially the daimyos, the Japanese feudal lords with their staff and their samurais, who stopped here during their journey on the Tōkaidō.

Today, nothing reminds us of the former purpose and vibrancy of this place, except for the noise of the main road and the clanking of scaffolders. The only remnant of the distant times is this reconstruction of a fountain, however I was able to tick off my first destination and I was still in good mood to continue on my way.

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Schließlich erreichte ich das erste gesetzte Ziel des heutigen Tages, den Seiseki-Park, dieser Ort wurde zu früheren Zeiten Shinagawa-shuku Honjin genannt. Hier befanden sich die Quartiere der Durchreisenden, insbesondere der Daimyos, der japanischen Feudalfürsten mit ihrem Personal und ihren Samurais, welche während ihrer Reise auf der Tōkaidō hier einen Zwischenstop einlegten.

Heute erinnert nichts mehr an die frühere Bestimmung und an die einstige Lebhaftigkeit dieses Ortes, außer der Lärm der Hauptstraße und das Scheppern der Gerüstbauer. Das einzige Überbleibsel der fernen Zeiten ist diese Rekonstruktion eines Brunnens, so dass ich mein erste Ziel guten Mutes abhaken konnte, um meinen Weg fortzusetzen.

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Next up was another shrine, the Shinagawa-Jinja, and in order to reach it, you need to climb 53 steps. It is located on a hill, from which you even have a some decent view over the neighborhood up to the business district.

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Als nächstes war wieder ein Schrein angesagt, der Shinagawa-Jinja, und um diesen zu erreichen mussten erst einmal 53 Stufen erklommen werden, da er sich auf einen Hügel befindet, von dem man sogar eine kleine Aussicht über die Nachbarschaft bis ins Geschäftsviertel hat.

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The first Tokugawa shogun Ieyasu Tokugawa is said to have prayed here before going to and winning the Battle of Sekigawa, which led to the securing of his clan's rule over Japan for the next 250 years and to the establishment of Edo as the seat of his government.

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Der erste Tokugawa-Shogun Ieyasu Tokugawa soll hier gebetet haben, bevor er in die Schlacht von Sekigawa gezogen ist und diese gewann, was dazu führte, dass sich sein Clan für die nächsten 250 Jahre die Herrschaft über Japan sicherte und Edo sich als Regierungssitz etablierte.

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The shrine itself is very playfully designed, with main buildings and annexes, some of which are dedicated to the god Inari, the god or goddess of foxes, rice and fertility. It is said that there are over 30,000 Inari shrines in Japan, which is probably due to the great popularity of this deity. Here on the spot you can easily notice its fame when checking at the various large and small statues of the fox god.

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Der Schrein an sich ist sehr verspielt gestaltet, mit Haupt- und Nebengebäuden, welche teilweise dem Gott Inari gewidmet sind, dem Gott bzw. der Göttin der Füchse, des Reises und der Fruchtbarkeit. Angeblich gibt es in Japan über 30.000 Inari-Schreine, was wohl der großem Popularität dieser Gottheit zu verdanken ist. Hier vor Ort kann man das an den verschiedensten großen und kleinen Statuen des Fuchsgottes ersehen.

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And I could even find the water spirit Kappa here, who invites you a ritual hand-washing. In addition, I was also can also refresh my face, as the running around and the heavy backpack then took their toll under that blazing sun. But that's the way it's supposed to be, and I turned around and head back down the hill through Shinbanba Kitaguchi-dori Avenue, which still exudes the flair of times long past. A pleasant interplay of old and new.

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Auch der Wassergeist Kappa hat seinen Platz hier gefunden und lädt zum rituellen Händewaschen ein. Nebenbei kann man sich hier auch gleich einmal das Gesicht erfrischen, die Lauferei und der Rucksack fordern bei unter dieser knallenden Sonne dann doch ihren Tribut. Aber so soll es ja auch sein, deshalb noch einmal umgedreht und den Hügel wieder nach unten und ab durch die Shinbanba Kitaguchi-dori Avenue, die auch heute noch etwas Flair von längst vergangenen Zeiten versprüht. Ein angenehmes Zusammenspiel von alt und neu.

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Next, I walked a short distance out of town on the Tokaido, the old trade road, until I finally crossed the Meguro River. Now it was finnaly time to head back towards the station, in the meantime I had set my mind on another corner of Tokyo to spend there the rest of the afternoon.

From the Shinagawa Bridge, I could then spy the red Chinshu Bridge and the shrine behind it, the Ebara-Jinja, which of course, was quicklytargeted as another goal. Well I was already there, so there was no reason to not have a look.

On the left behind the Tori Gate you can see Ebisu, the god of fishermen and luck, and in the shrine itself there is a corner dedicated to the fox god Inari. Seems to be a really popular fellow.

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Als nächstes ging ein kleines Stück auf der Tokaido, der alten Handelsstraße stadtauswärts, bis ich schließlich den Meguro-Fluß überquert hatte. Jetzt war es angebracht umzudrehen, denn mittlerweile hatte ich für den Rest des Nachmittags mir noch ein anderes Eckchen von Tokyo in den Kopf gesetzt.

Von der Shinagawa-Brücke aus konnte man dann noch die rote Chinshu-Brücke und den dahinter gelegenden Schrein, den Ebara-Jinja erspähen, was natürlich, wenn man schon mal da ist, auch noch als kurzfristige Ziel anvisiert wurde.

Links hinter dem Tori-Tor kann man Ebisu, den Gott der Fischer und des Glückes sehen, und im Schrein selber gibt es wieder eine Ecke, die dem Fuchsgott Inari gewidmet ist. Scheint echt ein beliebter Bursche zu sein.

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When I strolled along the Meguro river I was caught by surprise by a strange quacking sound and of course I couldn't help but take a closer look. This little duck probably wanted to point out to me that it was time again for a small bath in her blue private pool.

The Halloween decoration there then immediately grounded me again and pointed out to me that the times of the hot summer days were counted. So I had to make the most of that day, and there was no excuse
resting. I can do that later on the train.

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Als ich dann kurz am Meguro-Fluß lang schlenderte überraschte mich dann auf einmal so ein komisches Quaken und natürlich konnte ich nicht umhin, genauer hinzuschauen. Diese kleine Ente wollte mich wohl darauf hinweisen, dass es mal wieder Zeit für ein kleines Bad in ihrem blauen Privatpool sei.

Die Halloweendekoration hat mich dann auch gleich wieder geerdet und mich daruf hingewiesen, dass die Zeiten der heißen Sommertage wohl erst einmal gezählt sind. Also muss ich den heutigen Tag voll auskosten, ausruhen gilt nicht. Das kann ich später im Zug noch machen.

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So now I took the Tokaido street back towards Shinagawa station. Of course, this road has also changed with the times, but a feeling of the old days still came to my mind. In this area, the width of the Tokaido is also said to be unchanged, which is probably the reason for the one-way street here now.

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Jetzt ging es also die Tokaido-Straße wieder zurück Richtung Bahnhof Shinagawa. Natürlich hat sich auch diese Straße im Wandel der Zeiten verändert, aber ein Gefühl der alten Zeit kommt immer noch rüber. Die Weite der Tokaido soll in dieser Gegend auch noch unverändert sein, was wohl der Grund für die Einbahnstraße ist.

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And again old next to new, as a representative of the first you can find for example this store, which tries to sell traditional Japanese sandals, but as a second foothold offers cigarettes as well. You just have to get through life somehow, and in the end no one usually asks how you managed to get by.

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Auch hier wieder alt neben neu, als Vertreter des Ersten findet man zum Beispiel dieses Geschäft, welches versucht traditionelle japanischen Sandalen an den Mann oder die Frau zu bringen, aber als zweites Standbein den Handel mit Zigaretten auch nicht ausschlägt. Man muss sich ja halt irgendwie durchs Leben schlagen, am Ende fragt doch meist keiner mehr, wie man sich denn letztendlich durchgemogelt hat.

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I had now almost reached the end of this "walk", clearly indicated to me by this rail crossing. It belongs to the Keikyu line, whose trains on these tracks run to the huge Shinagawa station, where they spit out or suck up a part of the never ending crowds of people. This "retro" level train crossing heralded the end of the Shinagawa district, before-entering the modern and bustling Minato district after the next big street, when the foothills of Shinagawa Station became more and more visible. A look back south, "Bye-Bye Tōkaidō" and on we go.

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Das ich nun fast das Ende dieses "Spazierganges" erreicht hatte, deutete mir erstmalig und auch eindeutig dieser Bahnübergang an, welcher der Keikyu-Linie gehört, deren Bahnen auf diesen Gleisen den großen Shinagawa-Bahnhof anlaufen, um auch ihrerseits einen Teil der Menschenmassen auszuspucken oder aufzusaugen. Dieser "retro" Bahnübergang läutete das Ende des Bezirkes Shinagawa ein, bevor es nach der nächsten Kreuzung wieder in den modernen und wuseligen Minato-Bezirk ging, in dem schon die Ausläufer des Shinagawa-Bahnhofes ersichtlich sind. Ein Blick zurück Richtung Süden, "Bye-Bye Tōkaidō" und weiter geht's.

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So I was now back where I had started a few hours ago. And I suddenly realized that I had just walked a really nice round. However, my next destination further north was already calling out to me, so there was little time to catch my breath and look back.

As I noticed later, I had quickly and easily put seven kilometers behind me, which were very impressive and had burned themselves deeply into my memory. Already this part of the day had offered me many of the countless reasons why I love this city so much.

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Damit war ich nun wieder dort, wo ich vor ein paar Stunden los gemacht hatte. Das ich gerade ne echt tolle Runde gedreht hatte, war mit unterbewusst schon klar, aber mein nächstes Ziel weiter nördlich hatte schon nach mir gerufen, so das in diesem Moment wenig Zeit zum Verschnaufen und für einen Rückblick blieb.

Wie ich später feststellen konnte, hatte ich mal schnell schlappe und locker sieben Kilometer hinter mich gelegt, die wirklich sehr eindrucksvoll waren und sich mir tief ins Gedächtnis gebrannt hatten. Bereits dieser Teil des Tages hatte mir viele von den unzähligen Gründen geboten, warum ich diese Stadt so liebe.

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And the afternoon was not yet over, as I was aiming for next destination - Nippori station. I had planned on walking back to Ueno, from where I wanted to start my return journey as late as possible.

But there will be more about that next time, so stay tuned.

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Und der Nachmittag war ja auch noch nicht zu Ende, als nächstes Ziel wurde der Bahnhof Nippori anvisiert, um mich vor dort zu Fuß zum Bahnhof Ueno durchzuschlagen, von dem ich so spät wie möglich dann meine Rückfahrt antreten wollte.

Aber darüber gibt es beim nächsten Mal mehr, bleibt also dran.

またね、mata ne ! 👺 👹

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That is a tourist guide and a half!

I hope it will be useful some day!

Living in NYC, I feel how interesting it to work around the city by foot. Love to visit Tokyo someday.

I would love to visit NYC! Hopefully some day we will be back to normal and can go and explore the world again!

So eine riesige Stadt ist natürlich sehr abwechslungsreich. Ich liebe es in einer grossen Stadt einfach los zu laufen, immer in eine Richtung ohne Plan bis ich aufs platte Land treffe. Man findet so viel womit man nicht rechnet und bekommt ein viel besseres Gefühl für die Stadt und das Leben dort. !BEER

Das kenne ich, obwohl es in Tokyo lange dauern könnte, bis man auf dem flachen Land ist. Aber laufen ohne Plan ist etwas sehr tolles, man wird immer wieder überrascht, wie interessant doch das Leben sein kann


Hey @maxinpower, here is a little bit of BEER from @siphon for you. Enjoy it!

Did you know that you can use BEER at dCity game to **buy dCity NFT cards** to rule the world.